Bauchstraffung

tummy1Abdominoplastik

Durch die Gewichtsabnahme und Zunahme innerhalb der Jahre kommt es im Bauchbereich zu Erschlaffungen und zu Wölbungen. Wenn man sich nach vorne beugt, wird die überschüssige Haut noch sichtbarer. Gründe für diese unerwünschte Erscheinung sind:

  • Erschlaffung an den Bauchmuskeln und die Innenorgane wölben sich nach außen
  • Überschüssige Haut am Bauch
  • Eine extreme Fettansammlung der Bauchhaut.

Ästhetische Bauchoperation

tummy2Wenn alle, die oben beschriebenen Ursachen behandelt werden, erhält man ein ästhetisches Bauch-Aussehen. Wenn die Erschlaffung an der Bauchmuskulatur nicht sehr fortgeschritten ist und nicht viel überschüssige Haut vorhanden ist, und die eigentliche Ursache eine extreme Fettansammlung unter der Haut ist, dann können die Beschwerden mit einer Fettabsaugung (Liposuction) behoben werden. Doch wenn die Bauchmuskulatur hochgradig erschlafft ist und Hauterschlaffung extrem sichtbar ist, muss eine Bauchstraffung (Abdominoplastik) durchgeführt werden. In vielen Fällen wird die Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung an der Bauchdecke, an der Taille, am Rücken und ähnlichen Bereichen, an denen sich Fett angesammelt hat verbunden, dies liefert ideale Ergebnisse.

Bauchdeckenstraffung und Gewicht

Die Bauchstraffung sollte nach Abschluss der Gewichtsreduktion durchgeführt werden. Eine Gewichtsabnahme nach der Operation kann zu Erschlaffungen an der Bauchhaut und den Muskeln führen.

Bauchdeckenstraffung und Schwangerschaft

Wenn eine Schwangerschaft geplant ist, sollte die Bauchdeckenstraffung verschoben werden; weil es während der Schwangerschaft wieder zu Erschlaffungen an der Bauchhaut und der Bauchmuskulatur kommt.

Eine Schwangerschaft nach der Bauchdeckenstraffung

„Ich habe vor kurzem eine Bauchdeckenstraffung durchführen lassen, und nun erfahren, dass ich schwanger bin, muss ich die Schwangerschaft abbrechen?“, mit solchen Fragen bekommen wir es ab und an zu tun. Die Antwort hierauf lautet, „sie können die Schwangerschaft ruhig fortsetzen, eine Bauchdeckenstraffung hat keinerlei Einfluss auf die Entwicklung des Babys.“ In der medizinischen Fachliteratur gibt es viele Fälle, die diese Antwort unterstützen.

Bauchdeckenstraffung nach der Geburt

Vor der Operation sollte das Gewicht, das man während der Schwangerschaft zugenommen hat, abgenommen werden und die Muskulatur sollte sich von der Schwangerschaft erholt haben. Durchschnittlich sollte 1 Jahr abgewartet werden.

Kann eine Bauchdeckenstraffung auch zum zweiten Mal durchgeführt werden?

Eine frühere Bauchdeckenstraffung stellt kein Hindernis für eine erneute Bauchstraffung dar. Wenn es innerhalb von Jahren zu erneuten Erschlaffungen an der Bauchmuskulatur und an der Bauchhaut kommt, können unter Verwendung der vorherigen Schnittstellen, ohne die Entstehung von neuen Narben, nochmal Bauchstraffungen durchgeführt werden.

Eine volle Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Die Operation wird unter klinischen Bedingungen und generell unter Vollnarkose durchgeführt, sie dauert zwischen 2-3 Stunden. Nach dem Eingriff bleibt die Patientin/Patient für ein bis zwei Tage im Krankenhaus.

Es wird ein Schnitt gleich über dem Genitalbereich (der Bereich, an dem normalerweise der Kaiserschnitt angelegt wird) in beide Richtungen angelegt. Der Schnitt wird so geplant, dass die Narbe durch die Unterwäsche bedeckt wird. Die Länge des Schnittes variiert je Menge der überschüssigen Haut. Die Bauchdecke unter der Bauchhaut wird über die Bauchmuskulatur angehoben. Der Bauchnabel verbleibt durch einen weiteren Schnitt an seiner Stelle. Die Bauchmuskeln werden durch Nähte gespannt. Die Bauchhaut wird nach unten gezogen und die überschüssige Haut wird entfernt. Während die generell über den Bauchnabel reichende Haut auf diese Weise entnommen wird, wird auch die Haut auf dem Bauchnabel gelöst und an seine neue Stelle vernäht. Das unter der Haut befindliche überschüssige Fettgewebe, das zurückbleibt, kann sowohl während diesem Eingriff, als auch in einem späteren Eingriff abgesaugt werden.

Im gleichen Eingriff können falls vorhanden Fettansammlungen im Genitalbereich mitbehandelt werden.

Damit das Blut und die Flüssigkeit, die sich im OP-Bereich ansammeln abfließen können, werden kleine Schläuche, die auch Drainagen genannt werden gelegt, diese werden nach ein bis zwei Tagen entfernt. Der Schnitt wird meist mit verborgenen Nähten, die unter der Haut liegen und sich von alleine Zersetzen zugenäht. Wenn eine Naht über der Haut angebracht wird, wird sie nach einer Woche entnommen. Die Regeneration des OP-Bereichs wird durch das Tragen eines Stützkorsetts für etwa 4 Wochen unterstützt.

Teilweise Bauchstraffung (Mini Abdominoplastik)

Besonders wenn es zur Erschlaffung und Wölbung im Bereich unter dem Bauchnabel kommt und die Haut dort herunterhängt, kann durch einen kleineren Schnitt, die Haut unter dem Nabel angehoben werden, die Bauchmuskulatur wird gestrafft und das überschüssige Hautgewebe entnommen und der Bereich darüber wird nicht operiert (oder aber es kann in diesem Bereich eine Fettabsaugung durchgeführt werden).

Nach der Bauchdeckenstraffung

6 Stunden nach der Operation können die Patienten aufstehen und gehen. Im Bauchbereich kann es zu Spannungs- oder Festigkeitsgefühlen können. Es kann zu Schmerzen kommen, die jedoch mit Schmerztabletten kontrolliert werden können. In den ersten Tagen sollte beim Liegen, ein Kissen unter die Beine gelegt werden oder auf einem hohen Kissen gelegen werden, außerdem sollte man leicht vornüber gebeugt laufen, damit die Bauchdecke nicht unnötig gespannt wird. Durch Gasansammlungen im Darmbereich kann es zu Beschwerden kommen, Spaziergänge und das Vermeiden von blähenden Lebensmitteln sollten hilfreich sein.

Eine Woche nach der Operation kann unter Auflage keine schweren körperlichen Arbeiten zu verrichten, wieder in Berufsleben zurückgekehrt werden. Das Laufen, Sitzen und Aufstehen normalisiert sich. Das normale Bauchgefühl stellt sich nach etwa 4 Wochen ein. Die Narben sind in den ersten Monaten stark sichtbar; doch sie werden mit der Zeit blasser und nehmen nach etwa einem Jahr die Hautfarbe an.

Komplikationen bei der Bauchstraffung

In der ersten Phase nach der Operation kann zu Infektionen im OP-Bereich, zum Aufplatzen der Nähte, zu einer Fettnekrose, zu Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut (Seromen), zu Durchblutungsstörungen in der Bauchhaut und zu stellenweisen Hautverlust kommen. Diese Komplikationen werden bei stark übergewichtigen Personen und Rauchern häufiger beobachtet. Außerdem kann zu einer schlechten Wundheilung und zu asymmetrischen Erscheinungen im Bauchbereich kommen. In der Phase nach der Operation sollte eine Gewichtszunahme vermieden werden und regelmäßig Sport betrieben werden. Vor der Operation sollten nähere Informationen über die Operationsrisiken verlangt werden (Informationsblatt) und diese sollten sorgfältig durchgelesen werden.

Wenn sie nähere Informationen über die Bauchdeckenstraffung und Abdominoplastik wünschen, füllen sie bitte das nebenstehende Kontaktformular aus.

Facharzt für ästhetisch-plastische Chirurgie Prof. Dr. Cengiz Acikel, Bauchdeckenstraffung, Abdominoplastik, Ästhetische Bauchstraffung